Hallo meine Lieben!
Ich hoffe, ihr habt euren Sommer genossen! Ich habe es auf jeden Fall getan und war auch auf Reisen. Unter anderem habe ich mit meiner Cousine - meinem Firmpatenkind - einige Tage Berlin unsicher gemacht. Das war mein Firmgeschenk für sie. Es ist ja immer recht schwierig was man einem Teenie schenken soll. Was auch Sinn macht und nicht nach kurzer Zeit irgendwo in einer Ecke liegt und verstaubt. Also habe ich mich dazu entschlossen das Wertvollste was man besitzt zu verschenken: Zeit. Und so haben wir uns mit dem Bus nach Berlin aufgemacht. Wir haben viel gesehen, viele neue Eindrücke mitgenommen und natürlich durfte ein großes Stück Geschichte wie die Berliner Mauer nicht fehlen. Die Gedenkstätte dazu ist wirklich zu empfehlen, der Themenweg dort ist toll umgesetzt (Ich bin da vom Studium etwas "geschädigt" und lege mein Augenmerk auf Dinge, die anderen nicht einmal auffallen...). Wir haben auf jeden Fall eine schöne Zeit verbracht.
Natürlich bekam mein Patenkind auch eine Torte zur Firmung. Vorgaben gab es keine, außer die Füllung: Nussboden mit Vanillepuddingcreme. Da sieht man auch wieder wie ähnlich wir uns sind. In dem Alter war das auch immer meine Lieblingstorte. Außer noch der Marmorgugelhupf, den sie ebenfalls liebt. Wir haben überhaupt einige Gemeinsamkeiten und selbe Eigenheiten *hihi*
Bei der Deko hatte ich freie Wahl, ich habe mich für selbstgemachte Blumen aus Blütenpaste entschieden. Die Farbe blau sollte mit den hellblauen Rosen dominieren, da das die Lieblingsfarbe meiner Cousine ist. Mit silbener Lebensmittelfarbe habe ich noch den Schriftzug "Zur Firmung" angebracht und die Torte mit einem silbernen Seidenband als Abschluss unten seitlich umwickelt.
Donnerstag, 22. September 2016
Mittwoch, 3. August 2016
Ein kleiner Rückblick der letzten Monate
Hallo meine Lieben!
Ihr habt es bestimmt bemerkt, hier war es heuer sehr ruhig.
Ich hatte leider nicht so wahnsinnig viel Zeit zum Backen. Anfang des Jahres
war ich mit Hochdruck daran meine Masterarbeit endlich fertig zu stellen.
Jeder, der schon einmal so eine Arbeit geschrieben hat, weiß wie viel Arbeit
(und Nerven) darin stecken. Um die Statistik auszuwerten musste ich mich
wochenlang mit SPSS (einem Programm für die statistische Auswertung)
herumschlagen, ich habe praktisch nur mehr Zahlen gesehen... Aber dann! Endlich
war sie fertig! Und ich habe auch noch ein Sehr gut darauf bekommen – ein
bisschen darf ich hoffentlich damit angeben und vor allem Stolz auf mich sein.
Dann begann wieder der Stress mit allem was man so tun muss um das Studium auch
wirklich abschließen zu können. Und schon war da die Defensio meiner
Masterarbeit, Wahnsinn wie aufgeregt ich war! Dabei habe ich die dann auch super
gemeistert! Seit dem darf ich mich Diplom Ingenieur schimpfen. Und was macht
man nachdem man sein Studium abgeschlossen hat? Man geht natürlich ordentlich
feiern.
Seit dem ist die Zeit wie im Flug vergangen! Ein bisserl
gebacken habe ich natürlich auch. Ich hatte die große Ehre und durfte Firmpatin
werden, da durfte natürlich ein Törtchen nicht fehlen. Auch Geburtstag wurde
gefeiert. Und zwischendurch waren einige Kleinigkeiten drin, die oft
aufgegessen wurden bevor ich überhaupt die Kamera zücken konnte. Im Juni hatte
ich dann alle Hände voll zu tun, ich war plötzlich Ersatzmama für zwei
ausgesetzte Katzenbabys. Die beiden haben mich viel Zeit gekostet, sie haben
noch nicht selbständig gefressen und ich musste sie mit der Flasche aufziehen.
Mittlerweile sind sie in ein tolles neues Zuhause gezogen und ich vermisse sie
sehr. Aber meinen beiden eigenen Katzen geht es besser so, die waren nämlich
nicht sehr erfreut über den Nachwuchs.
Zwischen Jobsuche, weiterhin meinem Nebenjob nachgehen
und Freizeitstress blieb nicht viel Zeit zum Backen und irgendwie... hoppla! Wir haben schon August! Mal sehen wie dieser Monat aussieht, aber erstmal fahre ich kommende Woche mit meiner Mama ein paar Tage
ans Meer! Den Sommer muss man schließlich auskosten und so viel wie möglich in
der Natur unternehmen! In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen
August!
Eure Carina
Sonntag, 8. Mai 2016
Hier meine Torte zum Muttertag und Geburtstag für meine Schwiegermama. Unter dem Fondant versteckt sich eine Mohntorte mit einer Topfen-Himbeercreme. Ich freue mich schon darauf, sie nachher anzuschneiden. Aber bevor sie gegessen wird, muss ich erstmal zusammenräumen und danach das Geburtstagsessen kochen gehen. Auch wenn ich gerade gerne wie meine Katzen in der Sonne im Garten liegen würde ;)
Donnerstag, 14. April 2016
Mach aus zwei Torten eine!
Hallo ihr Lieben!
Meine Taufpaten haben gemeinsam Geburtstag und Silberhochzeit gefeiert. Meine Idee für die Torte war, dass ich zwei Torten miteinander verbinde. Eine Torte für jedes Geburtstagskind, die jedoch miteinander verbunden sind - wie es meine Taufpaten seit 25 Jahren in der Ehe sind.
Beiden Teigmassen liegt ein Wunderkuchenrezept zu Grunde. Ich liebe es einfach, weil es so herrlich abwechslungsreich ist! Links kam Kakaopulver hinzu und rechts Kokosflocken. Ich habe beide Teige je zwei Mal gebacken und je einmal horizontal und einmal vertikal mittig durchgeschnitten. Verwendet habe ich allerdings nur drei "halbe" Schichten pro Torte da sie sonst zu hoch geworden wäre. Gefüllt ist die Kakaoseite mit einer Whisky-Kakao-Frischkäsecreme, die Kokosseite mit Himbeermarmelade und einer Vanille-Frischkäsecreme. Um die Torten miteinander zu verbinden habe ich einmal Zartbitter- und einmal weiße Kuvertüre geschmolzen und über die Torte gegossen. Mit einem Zahnstocher habe ich ein Muster gezogen. Und zum Schluss noch einige Beeren darauf verteilt.
Meine Taufpaten haben gemeinsam Geburtstag und Silberhochzeit gefeiert. Meine Idee für die Torte war, dass ich zwei Torten miteinander verbinde. Eine Torte für jedes Geburtstagskind, die jedoch miteinander verbunden sind - wie es meine Taufpaten seit 25 Jahren in der Ehe sind.
Beiden Teigmassen liegt ein Wunderkuchenrezept zu Grunde. Ich liebe es einfach, weil es so herrlich abwechslungsreich ist! Links kam Kakaopulver hinzu und rechts Kokosflocken. Ich habe beide Teige je zwei Mal gebacken und je einmal horizontal und einmal vertikal mittig durchgeschnitten. Verwendet habe ich allerdings nur drei "halbe" Schichten pro Torte da sie sonst zu hoch geworden wäre. Gefüllt ist die Kakaoseite mit einer Whisky-Kakao-Frischkäsecreme, die Kokosseite mit Himbeermarmelade und einer Vanille-Frischkäsecreme. Um die Torten miteinander zu verbinden habe ich einmal Zartbitter- und einmal weiße Kuvertüre geschmolzen und über die Torte gegossen. Mit einem Zahnstocher habe ich ein Muster gezogen. Und zum Schluss noch einige Beeren darauf verteilt.
Freitag, 25. März 2016
Ostereier färben
Hallo ihr Lieben!
Heute zeige ich euch das Ostereierfärben mit Pastenfarben. Ja genau, mit den Farben, die ihr zum Einfärben von Fondant nehmt, könnt ihr auch wunderbar eure Ostereier färben! Und dazu stelle ich euch noch eine Färbetechnik vor, die wir daheim schon jahrelang machen: Abdrücke mit Blättern und Gräsern.
Ihr braucht hierfür:
Eier
Pastenfarben
heißes Wasser
Essig
leere große Gläser
Einweghandschuhe
Zeitungspapier
Küchenrolle
Zahnstocher
(alte) Löffel
Faden
alte Feinstrumpfhose
Schere
kleine Blätter, Gras
Richtet euch alles her. Zieht bitte unbedingt Einweghandschuhe an. Ich schaffe es zwar trotzdem jedes Jahr irgendwo Farbe abzukriegen, dafür habe ich ein gewisses Talent. Aber es ist bei weitem nicht so schlimm als wenn ich ohne Handschuhe färben würde. Heuer war der Handschuh wohl undicht (oder ich habe mir ein kleines Loch gerissen), jedenfalls war und ist mein Zeigefinger noch immer blau gefärbt...
Während die Eier hart kochen stellt Wasser auf. Ihr braucht pro Farbe etwa 350-400ml Wasser (auf jeden Fall so viel, dass die Eier in eurem Glas später komplett bedeckt sind). In jedes Glas gebt ihr nun Wasser, 2-3 Esslöffel Essig und etwa zweimal so viel Lebensmittelfarbe wie auf dem Bild. Gut umrühren!
Die vorher in gut 10cm geschnittenen Strumpfhosenbeine bindet ihr auf einer Seite mit dem Faden ab.
Danach platziert ihr das noch heiße Ei darin undlegt ein oder mehrere Blätter mit der Blattoberseite nach unten darauf.
Legt nun die Strumpfhose über das Blatt und zieht sie so fest, dass das Blatt nicht verrutschen kann. Bindet die Strumpfhose wieder mit einem Faden ab und schneidet eventuell Überstehendes ab.
Nun legt das Ei vorsichtig in eure Farbe und wartet. Inzwischen könnt ihr weitere Eier vorbereiten. Kontrolliert immer wieder mal ob euer Ei schon die gewünschte Farbe hat. Hier kann ich keine Minutenangaben machen, da jede Pastenfarbe sich anders verhält, es darauf ankommt wie heiß die Farben und die Eier sind und es natürlich auch darauf ankommt wie intensiv gefärbt ihr eure Eier haben wollt.
Hat euer Ei die gewünschte Farbe erreicht, gebt es vorsichtig aus der Farbe auf eine Küchenrolle. Schneidet die Strumpfhose auf und löst sie sowie die Blätter vom Ei. Dann rollt vorsichtig das Ei etwas hin und her um überschüssige Farbe runter zu bekommen. Ihr könnt das Ei auch in mehrere Farben tauchen um mehrfärbige Eier zu erhalten. Dieses Ei war zuerst in Pink und wurde dann mit Blättern und Strumpfhose versehen kurze Zeit in Blau gehalten.
Wenn die Eier trocken sind reibt sie mit ein wenig Speiseöl ein. So erhalten sie einen schönen Glanz.
Ich wünsche euch gutes Gelingen!
Heute zeige ich euch das Ostereierfärben mit Pastenfarben. Ja genau, mit den Farben, die ihr zum Einfärben von Fondant nehmt, könnt ihr auch wunderbar eure Ostereier färben! Und dazu stelle ich euch noch eine Färbetechnik vor, die wir daheim schon jahrelang machen: Abdrücke mit Blättern und Gräsern.
Ihr braucht hierfür:
Eier
Pastenfarben
heißes Wasser
Essig
leere große Gläser
Einweghandschuhe
Zeitungspapier
Küchenrolle
Zahnstocher
(alte) Löffel
Faden
alte Feinstrumpfhose
Schere
kleine Blätter, Gras
Richtet euch alles her. Zieht bitte unbedingt Einweghandschuhe an. Ich schaffe es zwar trotzdem jedes Jahr irgendwo Farbe abzukriegen, dafür habe ich ein gewisses Talent. Aber es ist bei weitem nicht so schlimm als wenn ich ohne Handschuhe färben würde. Heuer war der Handschuh wohl undicht (oder ich habe mir ein kleines Loch gerissen), jedenfalls war und ist mein Zeigefinger noch immer blau gefärbt...
Während die Eier hart kochen stellt Wasser auf. Ihr braucht pro Farbe etwa 350-400ml Wasser (auf jeden Fall so viel, dass die Eier in eurem Glas später komplett bedeckt sind). In jedes Glas gebt ihr nun Wasser, 2-3 Esslöffel Essig und etwa zweimal so viel Lebensmittelfarbe wie auf dem Bild. Gut umrühren!
Die vorher in gut 10cm geschnittenen Strumpfhosenbeine bindet ihr auf einer Seite mit dem Faden ab.
Danach platziert ihr das noch heiße Ei darin undlegt ein oder mehrere Blätter mit der Blattoberseite nach unten darauf.
Legt nun die Strumpfhose über das Blatt und zieht sie so fest, dass das Blatt nicht verrutschen kann. Bindet die Strumpfhose wieder mit einem Faden ab und schneidet eventuell Überstehendes ab.
Nun legt das Ei vorsichtig in eure Farbe und wartet. Inzwischen könnt ihr weitere Eier vorbereiten. Kontrolliert immer wieder mal ob euer Ei schon die gewünschte Farbe hat. Hier kann ich keine Minutenangaben machen, da jede Pastenfarbe sich anders verhält, es darauf ankommt wie heiß die Farben und die Eier sind und es natürlich auch darauf ankommt wie intensiv gefärbt ihr eure Eier haben wollt.
Hat euer Ei die gewünschte Farbe erreicht, gebt es vorsichtig aus der Farbe auf eine Küchenrolle. Schneidet die Strumpfhose auf und löst sie sowie die Blätter vom Ei. Dann rollt vorsichtig das Ei etwas hin und her um überschüssige Farbe runter zu bekommen. Ihr könnt das Ei auch in mehrere Farben tauchen um mehrfärbige Eier zu erhalten. Dieses Ei war zuerst in Pink und wurde dann mit Blättern und Strumpfhose versehen kurze Zeit in Blau gehalten.
Wenn die Eier trocken sind reibt sie mit ein wenig Speiseöl ein. So erhalten sie einen schönen Glanz.
Ich wünsche euch gutes Gelingen!
Mittwoch, 23. März 2016
Blumentorte ohne Fondant
Heute habe ich wieder einmal eine Torte ganz ohne Fondant für euch. Sie war für eine Freundin zum Geburtstag und darunter versteckt sich eine Karotten-Ananas-Torte.
Sonntag, 13. März 2016
Smaug Torte
Mein Bruder ist ein großer Herr der Ringe und Hobbit Fan. Daher gab es eine Mittelerde-Mottoparty anlässlich seines Geburtstags. Von mir gab es den Drachen aus dem Hobbit-Film, Smaug, als 3D-Torte.
Mein Bruder hat sich eine Marzipantorte gewünscht. Die Torte besteht aus zwei Wunderkuchen Tortenböden mit Mandeln und Bittermandelaroma, gefüllt mit einer Marzipan-Puddingcreme. Den Drachen habe ich mit einer Cakepopmasse (also Kuchenbrösel und Frischkäse gemischt) darauf modeliert.
Dann habe ich das Ganze mit Ganache eingestrichen und zweifärbig eingedeckt (Gelb und mamoriertes Schwarz). Nachdem ich die ganzen Übergänge nachmodeliert habe, wurden die Schuppen des Drachens mit zwei verschiedenen Tüllen "gestochen" und er wurde mit Rot und Schwarz angemalt. Der gelbe Teil wurde mit Gold übermalt und Zuckerperlen sowie Goldplätchen darauf verteilt.
Mein Bruder hat sich eine Marzipantorte gewünscht. Die Torte besteht aus zwei Wunderkuchen Tortenböden mit Mandeln und Bittermandelaroma, gefüllt mit einer Marzipan-Puddingcreme. Den Drachen habe ich mit einer Cakepopmasse (also Kuchenbrösel und Frischkäse gemischt) darauf modeliert.
Dann habe ich das Ganze mit Ganache eingestrichen und zweifärbig eingedeckt (Gelb und mamoriertes Schwarz). Nachdem ich die ganzen Übergänge nachmodeliert habe, wurden die Schuppen des Drachens mit zwei verschiedenen Tüllen "gestochen" und er wurde mit Rot und Schwarz angemalt. Der gelbe Teil wurde mit Gold übermalt und Zuckerperlen sowie Goldplätchen darauf verteilt.
Abonnieren
Posts (Atom)





